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Gr. Neukogel und Gr. Kitzberg

2 unbekannte Gipfel in den Gutensteinern

Es war wohl einer der heißesten Tage, jener 2. August, als die Naturfreunde zum Großen Neukogel gingen. Treffpunkt war beim Bahnhof Gutenstein. Nach einem kurzen Stück entlang der Straße ging es gleich zur Sache. Ein kurzer Anstieg brachte uns zum Wasserhochbehälter von Gutenstein, wo wir uns noch einmal kurz erfrischen konnten. Die grünen Markierungen wiesen deutlich aufwärts. Der Weg war fast durchwegs bewaldet, gelegentlich gab es kurze Ausblicke Richtung Mariahilfberg. Irgendwo verloren wir kurz den Weg, aber quer durch den Wald waren die grünen Wegzeichen schnell wieder gefunden. Der Anstieg wollte kein Ende nehmen, schließlich waren doch 600 Höhenmeter zu bewältigen. Gleichzeitig stiegen auch die Temperaturen und die Anzahl der Schweißtropfen auf den Stirnen der Mitwanderer. Wir erreichten einen Vorgipfel des Großen Neukogels, wo wir kurz rasteten. Noch ein kurzer, knackiger Anstieg, und wir sahen vor uns das neue Gipfelkreuz, das am Großen Neukogel steht. Aussicht gabs keine, liegt der Gipfel doch gänzlich im Wald. Einem verfrühten Mittagessen stand jedenfalls nichts im Wege. Dermaßen gestärkt konnten wir beschwingt weiterwandern. Tendenz: abwärts. Aber man soll sich nicht täuschen, es gab dazwischen immer wieder kurze Gegensteigungen. An einer Stelle war etwas Trittsicherheit erforderlich. Neben uns war nun ein Zaun zu sehen, den wir auf einer hohen Leiter überqueren mussten. Nun folgte ein kräftiger Abstieg in einen Graben, gleich gefolgt von einem noch kräftigeren Anstieg. Zum Glück lag das alles im Wald. Am höchsten Punkt angekommen war dann wieder eine Erholungspause angesagt. Der weitere Weg verlangte uns dann nicht mehr so viel ab, stellenweise verlief er eben. Bald kam der Waldrand in Sicht. Vor uns konnten wir nun den Großen Kitzberg erkennen. Ein Teil der Mitwanderer entschied sich, von der Ochsenheide direkt Richtung Waidmannsfeld und Reichental zu gehen, die anderen nahmen noch einmal 140 Höhenmeter Anstieg in Kauf, um auf den Großen Kitzberg zu gelangen. Nicht ganz auf den Gipfel, sondern nur zum wunderschön gelegenen Rudolf-Fordinal-Haus, das leider nicht geöffnet hatte. Nach kurzer Rast ging es nun auch für uns hinunter, Waidmannsfeld ließen wir rechts liegen. Wir passierten eine schön gelegene Wegkapelle, bevor uns ein letzter Abstieg nach Reichental brachte, wo schon die anderen beim Pfandlwirt auf uns warteten.

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