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In den Weinbergen von Fels am Wagram

Weingärten und Kellergassen am Wagram.

Eine für uns unbekannte Gegend ist der Wagram, der Höhenrücken, der sich parallel zur Donau vom Kamptal bis zum Schmidatal erstreckt. Ausgangspunkt unserer Wanderung am 6. September war das Schloss Fels am Wagram. Wir verließen den Ort in nördlicher Richtung, mit Blick auf die Weingärten, die sich an den Hängen des Wagram ausbreiten. Gut konnten wir die tief eingeschnittenen Kellergassen von Fels erkennen. Zuerst hielten wir uns aber in westlicher Richtung. Der Weg führte uns durch die Ried Gmörk, gesäumt von einigen interessanten Kellern, teilweise in Holzbauweise. Rechts abzweigend kamen wir zur Kellergasse Sonnberg und von hier in die Feuersbrunner Kellergasse. Es ging nun aufwärts bis zur Feuersbrunner Dreifaltigkeit, einem alten christlichen Wegpunkt. Nun war nur noch ein kurzer sanfter Anstieg zu bewältigen, dann ging es aus dem Wald raus und kurz danach erreichten wir den Ort Gösing am Wagram. Beim Almkilly hielten wir Einkehr. Obwohl der Wirt an diesem Tag kein zusätzliches Personal hatte, erhielten wir doch alle etwas zu essen. Vor allem die knusprigen Salzstangerl blieben uns in Erinnerung. In östlicher Richtung gingen wir nun durch den Ort, am Ortsende zweigten wir südlich in einen beginnenden Hohlweg ab – eine der 7 Felser Kellergassen. Wir folgten aber einem Weg, der uns in einigem Zickzack zu einem weiteren historisch bedeutenden Punkt brachte. Der Diebsstein war ein Punkt, wo im 16. und 17. Jahrhundert Verbrecher an das Landgericht übergeben wurden. Mitten durch die Weingärten verlief der Weg nun leicht bergab. In einem weiten Bogen brachte er uns aber wieder zu den Felser Weinrieden zurück. Ein weiterer Höhepunkt auf unserer Tour war dann die Felser Warte, eine kleine hölzerne Aussichtswarte, die einen schönen Blick auf das Donautal und bis zu den Alpen erlaubt. Die Weitsicht war uns leider nicht sehr hold, aber die ersten Berge über dem Wienerwald waren zu erkennen. Nun ging es durch die Weingärten hinab in den Hammergraben. In dieser Kellergasse gibt es nicht sehr viele Keller, aber dafür einen interessanten Lehrpfad zu bewundern. Anschließend besuchten wir noch zwei weitere der 7 Felser Kellergassen. Leider hatte der Heurige noch nicht geöffnet, wir waren zu früh dran. Daher beendeten wir unsere Tour mit einer kleinen Kaffeejause im Ortsgasthaus von Fels am Wagram.

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