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Hohe Wand - Hanselsteig und Währingersteig

Eine gemütliche Wanderung, gespickt mit Klettersteigkraxlerei

Eine gemütliche Wanderung mit mehreren Klettersteigen kombinieren – das geht auf der Hohen Wand ganz leicht. Und so haben wir das an diesem schönen Tag zu unserem Motto gemacht.

Bei unserer Tour haben wir – Martina und Perni, Gerhard und Martin, Wolfgang und Wolfgang diesmal nette Begleitung – Ingrid aus Wr. Neustadt erhalten. Wir starteten in Dreistetten erst einmal mit dem gemütlichen Teil der Tour. Durch Wälder und über blühende Felder wanderten wir mit Blick auf die Felswände der Hohen Wand zum Loderhof. Hier beginnt der Zustieg zum Hanselsteig, der in der Direttissima bis an den Einstieg führt. Schnell den Helm aufgesetzt, dann gings rauf zum wunderbaren Karnitschstüberl, wo wir die schöne Aussicht in die Neue Welt genießen durften. Wir kletterten die schiefe Leiter im Hanselkamin rauf. Es folgten noch einige Kehren, bis wir schließlich die Hohe Wand-Straße erreichten.

Nun war die Zeit für eine kleine Stärkung gekommen. Ein schöner Rastplatz auf einer Wiese bot sich da gerade an.

Der Weiterweg zum Herrgottschnitzerhaus ist ein ebener Waldweg, gerade gut zum gemütlichen Wandern und Plaudern. So mancher Abstecher zu Aussichtsplatzerln war dann das Tüpferl auf dem I. Wir passierten die Schutzhütte und kamen zu den ersten Leitern des Drobilsteiges. Hurtig kletterten wir hinunter und wanderten, vorbei an der Einhornhöhle, zum Einstieg des Währinger Steiges.

Wir holten die Klettersteigsachen aus dem Rucksack und adjustierten uns für das Highlight des Tages. Gleich zu Beginn führt der Steig über Klammern die fast senkrechte Wand hinauf. Zum Ausrasten folgte eine kleine Querung, bis dann der große Schritt zur senkrechten Leiter das Nervenkostüm strapazierte. Ein kurzer Blick zurück zum Einstieg tief unter uns, dann kraxelten wir die Leiter hinauf. Noch ein paar Klammern und wir konnten uns erleichtert am „Gipfelbankerl“ ausrasten. Ein schöner Höhepunkt des heutigen Tages. Gut gelaunt kehrten wir zurück nach Dreistetten und dank des Insidertipps von Ingrid wurde die Tournachbesprechung auch zu einem kulinarischen Erlebnis.

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